Persönlichkeiten bilden
MNS Ehingen

AV-K – Kooperation Förderschule

Ein modernes, dreistöckiges Gebäude mit großen Fenstern und grüner Verkleidung, auf dessen Fassade der Schriftzug Hermann Gmeiner Schule prangt, umgeben von Gras und Bäumen.

Im September 2004 haben die Hermann-Gmeiner-Schule (HGS) und die Magdalena-Neff-Schule (MNS) einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Ganz konkret bedeutet dies, dass die beiden Ehinger Schulen eng zusammenarbeiten.

Die 9.-Klässler/innen der HGS besuchen bereits teilweise die MNS. Jeden Donnerstagnachmittag und freitags sind die Schüler/innen an der MNS und werden in den Fächern Textilarbeit/Werken und Nahrungszubereitungen von den Lehrerinnen der MNS unterrichtet. Der restliche Unterricht findet wie gewohnt an der HGS statt.

So lernen die Schüler/innen bereits die Lehrer und den Ablauf der MNS kennen. Am Ende der 9. Klasse bekommen die Schüler/innen ihre Zeugnisse der HGS überreicht und werden feierlich verabschiedet.

Im nächsten Schuljahr besuchen sie das Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf der MNS. Hier werden die Schüler/innen nach der regulären Stundentafel des Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf beschult, wobei die Fächer Mathematik und Deutsch von Lehrer der HGS unterrichtet werden. Für die Schüler bedeutet dies, dass vertraute und bekannte Lehrer/innen die Schüler/innen unterrichten.

Ein modernes, dreistöckiges Gebäude mit großen Fenstern und hellen Ziegeln, verbunden durch einen gläsernen Skywalk mit der Aufschrift magdalena neff. Der Himmel ist teilweise bewölkt, und im Vordergrund ist eine Landschaftsgestaltung zu erkennen.

Während des Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf stehen zwei große Ziele im Vordergrund. Schulisch werden die Schüler/innen auf die Abschlussprüfungen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses vorbereitet. Außerdem sollen sie im Praktikum, das sie einen Tag in der Woche besuchen, erste Eindrücke und Erfahrungen im Berufsalltag sammeln.

Die erfolgreichen Ergebnisse der letzten Jahre sprechen für das Konzept der Kooperation. Sehr viele Schüler/innen (durchschnittlich 80 – 90 %) verlassen die MNS mit dem Hauptschulabschluss  und starten in eine Ausbildung.

Die Kollegen/innen beider Schulen stehen stets in engem Kontakt und in regelmäßigen Treffen werden optimale Fördermöglichkeiten für einzelne Schüler besprochen.

Es können auch Schüler*innen aus anderen Sonderpädagogischen Einrichtungen (Förderschulen) aufgenommen werden.

Das Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf hat sich als ein Erfolgskonzept erwiesen, das hoffentlich noch vielen Schüler/innen einen guten Start ins (Berufs)Leben ermöglicht!