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Studienfahrt BKSP1 2015/2016

bild-1Studienfahrt der Klasse BKSP1 (Schuljahr 2015/2016)

Nach langem Planen, vielen Diskussionen und Abstimmungen ging es endlich los: die Studienfahr nach Stuttgart. Morgens um 8 Uhr stand Hannes, unser Busfahrer, mit dem Reisebus vor der Turnhalle der Magdalena-Neff-Schule und belud den Bus mit viel zu großen Koffern, da die Erzieher-Klasse – wer hätte es gedacht- überwiegend aus Frauen besteht. Als alles verstaut war, ging es endlich los.

Mit Zwischenhalt in Merklingen sind wir nach zwei Stunden Fahrt in Stuttgart in der Jugendherberge International angekommen. Dort haben wir unsere Koffer verstaut und sind schon zu unserem ersten Programmpunkt aufgebrochen: einen Besuch im zoologischen Garten, der Wilhelma.

Dort haben wir in Kleingruppen sowohl die Tiere, als auch Eltern mit ihren Kindern beobachtet. Was für uns Schüler und Schülerinnen interessanter war, liegt klar auf der Hand: gefährliches Balancieren der Kinder auf dem Geländer der Gehege oder das Alleinlassen der weinenden Kinder brachte den Eltern nur Kopfschütteln von uns ein. Aber natürlich waren auch die Tiere in der Wilhelma interessant und wir verbrachten dort vier schöne, regnerische Stunden.

Nach der Wilhelma sind wir aufgebrochen. Ein Teil der Klasse ging in die Stuttgarter Innenstadt, um nach Herzenslust zu ‚shoppen‘. Der andere Teil der Klasse ging zurück in die Jugendherberge, um die Zimmer zu beziehen und sich auszuruhen. Die Stimmung in den Zimmern war unterschiedlich: während das eine Zimmer den Beginn der Studienfahrt feierte, war es im Nebenzimmer totenstill. Hier wurde der Mittagsschlaf von völlig übermüdeten Frauen gemacht.

In der Jugendherberge gab es jeden Tag Frühstück für uns, aber da wir auch für unseren ersten Tag der Studienfahrt einen Barbecue-Abend bild-3bestellt hatten, freuten wir uns sehr auf das Essen. Leider war das Essen nicht für jeden etwas: die Veganer wurden vergessen und vieles wurde nicht so angerichtet, wie wir es gewohnt waren.

Trotz des sehr leckeren Essens – Ironie will gelernt sein – war unsere Freude auf den nächsten Programmpunkt nicht getrübt: eine Waldgeister-Nachtwanderung durch den Buchenwald Stuttgarts. Einige stellten sich darunter eine Wanderung vor mit kleinen Schock-Erlebnissen, andere wiederum konnten sich darunter nichts vorstellen.

An der U-Bahn-Haltestelle Geroksruhe ging die Tour endlich los. Eine in einer schwarzen Kutte gehüllte Frau begrüßte uns zu der Waldgeister-Nachtwanderung und fing an, uns gruselige Geschichten zu erzählen. Diese unheimliche Nachtwanderung besucht die Geister, die im Stuttgarter Buchwald spuken. Sie erzählt von Ehrlosen, die in der falschen Klinge verscharrt sind, von verängstigten Theaterbesuchern und von einem geisternden Hund mit blutverschmiertem Fell. Außerdem haben wir erfahren, wie Menschen den Wald früher für sich nutzen und was Irrlichter wirklich sind. Aber vor allem haben wir gelernt, wie wichtig die Betonung beim Erzählen von Geschichten ist. Durch Frau Fröwis hatten wir schon einen Einblick und auch Übungen zu dem Thema, aber während der Nachtwanderung ist uns erst klar geworden, welche Auswirkung dies auf Zuhörer haben kann: es war sehr gruselig!

Nach der Waldgeister-Nachtwanderung fielen wir alle müde ins Bett.

Am nächsten Tag trafen wir uns alle nach dem Frühstück um 8 Uhr in der Empfangshalle der Jugendherberge und machten uns auf zur Erlebnispädagogik. Neben der Stuttgarter Waldau-Halle befindet sich ein Hochseilgarten, der die nächsten sieben Stunden uns zum besten Freund werden sollte. Der Waldaupark ist ein außergewöhnlicher Ort für vielfältige Aufgabenstellungen: Teamtraining, Teamentwicklung, Persönlichkeitsbildung und natürlich das Überwinden von eigenen Ängsten. Mit angestimmten Übungen können hier die oben genannten Dinge gefördert werden. Lernen durch Erleben mit Kopf, Herz und Hand lautet der Grundsatz der Erlebnispädagogik des Waldaugartens.bild-4-neu

Nach einer ersten Übung zum Teamtraining und verschiedenen Kennenlernspielen gab es erneut eine kooperative Aufgabenstellung: man sollte sich zu dritt zusammenfinden und einen schmalen Bauklotz so weit wie möglich hochkant hinter eine Linie aufstellen, ohne diese zu übertreten. Die akrobatischen Leistungen der einzelnen Gruppen waren überragend und es wurden Ergebnisse erzielt, die zwischen 98 cm und 150 cm lagen. Danach mussten wir uns zu größeren Gruppen zusammenfinden und das ganze nochmal mit drei Durchgängen machen, bei denen die Ergebnisse zusammengezählt wurden. (Bild 1)

Daraufhin haben wir unser Wissen über Gruppen in einem Gespräch zum Besten gegeben.

Nun ging es zu Hochseilgelände. Nach einer kurzen Einweisung durften einige Schüler sichern und die anderen klettern. Es ging in fünf Metern Höhe über einen Stamm, von dem man auch in die Tiefe springen konnte oder auch über mehrere kleine Europaletten, die sehr wackelig waren, obwohl diese auch über Seile von uns Schülern gehalten wurde.


Bewerbung an der Magdalena-Neff-Schule

Bewerbungen für das SG und das 1BKSP erfolgen online bis spätestens 1. März.

Alle anderen Bewerbungsformulare finden Sie hier.