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Studienfahrt der Klasse BKSP1

Unsere Studienfahrt auf den Ferienhof Erlach 

Morgens um 8 Uhr ging es endlich los auf die Studienfahrt, die nach langem Planen doch ein Ergebnis gefunden hatte. Natürlich hatten wir, eine Klasse die überwiegend aus Frauen besteht, zu große Koffer dabei, was unseren Busfahrer Alexander nicht allzu erfreute. Aber dank ihm musste keiner auf seinen Koffer verzichten und es ging endlich los.

Nach fast unendlichen zwei eineinhalb Stunden Fahrt waren wir auf dem Ferienhof hinter München, irgendwo im Nirgendwo, angekommen.  

Der Blick auf unsere Smartphones verriet uns, dass wir anscheinend weit abgeschottet von der Zivilisation angekommen waren, denn wir hatten alle keinen Empfang. Aber halb so schlimm, denn auf dem Ferienhof gibt es EIGENTLICH Wlan. Natürlich fanden unsere Lehrer es nicht angebracht, uns das Wlan-Passwort zu geben, da wir zur Gruppenstärkung hier wären. (Die Stimmung war nach dieser Aussage natürlich auf dem Höhepunkt unserer Klassenfahrt)

Nun durften wir unsere 6-Bett-Zimmer beziehen. Das Aufteilen ging recht schnell, die ersten zogen sich bequeme Klamotten an und gingen nach draußen um die Sonne zu genießen. Wir hatten eine riesige Grünfläche und sogar einen Pool.

Ein paar der Schüler erklärten sich dazu bereit, für die nächsten Tage einkaufen zu fahren. Auch dies war ein kleines Abenteuer für sich. Sechs Schüler, Herr Wittmann und natürlich Busfahrer Alexander fuhren also mit dem Bus in den nächsten Supermarkt, der natürlich nicht nur eine Ortschaft weiter, sondern bestimmt fünf Ortschaften weiter lag. 

Mit den Einkaufszetteln und vier Einkaufswägen bewaffnet, ging es also los. Systematisch liefen wir jeden Gang ab und überlegten noch einmal genau, wie viel wir von welchen Dingen benötigen würden. Dies erwies sich sehr viel schwerer als gedacht und natürlich hatten wir am Ende Einiges übrig. Jedoch war es erfreulich, dass wir einiges weniger an Geld verbraucht haben, als vermutet.

Zurück auf dem Ferienhof angekommen, wurde Alles verstaut. Geplant war, dass es Mittwochabend Spaghetti Bolognese gibt und wir Donnerstagabend grillen würden. Jedoch sagte uns der Blick auf den Wetterbericht, dass es wohl besser sei, unsere Überlegung zu vertauschen, und nun Mittwoch schon zu grillen.

Für jede Mahlzeit war ein festes Team eingeplant, dass für die Zubereitung und das Aufräumen danach zuständig war. Aber weil wir eine so tolle Klasse sind, half man natürlich auch zwischendurch, wenn man nicht eingeteilt war. So gab es an diesem Abend jede Menge leckere Salate, Ofenkartoffeln und natürlich Fleisch und Würstchen. Auch das Aufräumen ging dank der Spülmaschine immer ziemlich schnell. Nach dem Essen saßen wir noch gemütlich am Lagerfeuer und ließen unseren ersten Abend gemeinsam ausklingen, bis nach und nach die Schüler müde das Bett aufsuchten. Eine Kleinigkeit mussten wir jedoch noch erledigen. Unser lieber Herr Klassenlehrer war schon zur Planungszeit nicht von unserer Idee angetan, Spaghetti Bolognese zu machen und kaufte sich deshalb einfach andere Sachen zu essen, die er provokant auf das oberste Fach im Regal stellte. Um die Gruppe also inklusive Herrn Wittmann zu stärken, beschlossen wir, seine Nahrungsmittel zu verstecken und ihm die Botschaft zu hinterlassen, dass er morgen auch Spaghetti bekommen würde.

 

Für den nächsten Tag war ein Besuch im Wald der Bilder angesagt. Bei diesem Wald wollten wir uns mit einem erfahrenen Erlebnispädagogen treffen.

Von ihm bekamen wir eine Führung durch den Wald, der uns allen sehr gefallen hatte. Hier wurden Bilder auf mehreren Bäumen verteilt gemalt, so dass es von einem bestimmten Punkt und Winkel so aussah, als würde dieses Bild perfekt zusammenpassen.

Nach dieser Führung durften wir selbst entscheiden, ob wir nun Gemeinschaftsspiele
spielen möchten, oder künstlerisch aktiv werden und selbst in der Gruppe ein Bild erstellen wollen. Die Mehrheit
war natürlich für das Bemalen der Bäume. Also erklärte uns Stefan, der Erlebnispädagoge, das die Farbe nur aus Quark, Kalk und Mineralfarbe bestand und wie wir sie zusammenmischen müssten, damit sie auch am Baum noch schön leuchten würden. Wir schlossen uns zu Gruppen mit mindestens fünf Personen zusammen und überlegten welche Motive wir verwenden können. Nun hatten wir ca. 4 Stunden Zeit, für die einen war dies zu lang, für die anderen natürlich zu kurz. Jedem Recht machen, ist wirklich schwierig. Die Laune einiger Schüler war auf dem Tiefpunkt, da das Wetter umschlug und es immer wieder zu regnen begann, auch waren manche Schüler nicht so überzeugt von Stefan, und fanden den Tag eher unnütz, waren aber trotzdem Stolz auf die Ergebnisse, die wir erzielt hatten.

Durchnässt und frierend ging es also wieder mit dem Bus auf den Ferienhof. Nach einer warmen Dusche, und einem leckeren Abendessen, verzogen die Grüppchen sich wieder. Die einen schliefen bereits, die anderen saßen in ihren Zimmern in gemütlicher Runde und der Rest spielte im Aufenthaltsraum noch mehrere Runden Werwolf.

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, räumten wir alle gemeinsam das Haus auf und packten schon wieder unsere Koffer.

 

Herr Wittmann und Frau Salzmann baten uns für eine letzte gemeinsame Aktivität noch auf den nebenliegenden Fußballplatz. Am Tag zuvor sollten wir aus einem langen Ast und einem Stein einen Golfschläger herstellen. Am Freitag wurde also noch eine Runde Gummi-Huhn-Golf gespielt. War natürlich der größte Unsinn der Welt, aber wir hatten Spaß. Wie eigentlich fast immer an diesen drei Tagen. Und wer hätte gedacht, dass man so viel Spaß auch OHNE WLAN haben kann.

Danke, für die tolle Klassenfahrt!

 


Bewerbung an der Magdalena-Neff-Schule

Bewerbungen für das SG und das 1BKSP erfolgen online bis spätestens 1. März.

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